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WM

Belgien gegen Neuseeland: WM 2026, Gruppenspiel

🇧🇪 vor 13 Stunden
Belgiums WM-Kampagne 2026 beginnt offiziell am Freitagabend Ortszeit (Samstag in Belgien), wenn die Roten Teufel in ihrem dritten Gruppenspiel auf Neuseeland treffen – ein Spiel, von dem sich viele den lange erhofften Funken für ein Turnier erhoffen, das bisher noch nicht richtig in Gang gekommen ist. Vier Jahre nach Katar 2022 steht Belgien erneut vor einem Entscheidungsspiel in der Gruppenphase, nachdem zwei enttäuschende Auftritte folgten. 2022 brauchten die Roten Teufel einen Sieg in ihrem letzten Gruppenspiel, eine Situation, die sich nun gegen Neuseeland wiederholt. Der Unterschied zu 2022 ist jedoch deutlich: Damals galt das Team als ausklingende Generation unter Trainer Roberto Martinez, der über seine eigentlich vorgesehene Amtszeit hinaus im Amt blieb. Die Stimmung war miserabel, Romelu Lukaku nicht in Bestform, und selbst ein Sieg wirkte eher unverdient. Die Erwartungen sind heute geringer, da die Erinnerung an die WM 2018 verblasst ist und eine Reihe schwacher Ergebnisse die Zuversicht gedämpft hat. Dennoch hält sich eine paradoxe Hoffnung, ähnlich wie 2014, mit der Aussicht auf eine frische, verjüngte Generation. Die anhaltende Schwächephase bleibt bestehen, und die Herangehensweise des Trainers würde Domenico Tedesco in diesem Turnier als mutig erscheinen lassen. Dieser Vergleich unterstreicht die schwierige Situation, in der sich Belgiens WM-Kampagne befindet. Belgien durchlebte eine lange Phase der Unterperformance und qualifizierte sich zwischen 2002 und 2014 für kein großes Turnier – eine Zeit, die als großes Versagen galt. Diese Jahre fielen mit dem Übergang zwischen älteren und jüngeren Spielergenerationen zusammen. Weitere Rückschläge waren die wahrgenommenen Ungerechtigkeiten von 1994 und 2002, während die Niederlage gegen Wales 2016 zu den schlimmsten Niederlagen der Nation zählt, ein Wermutstropfen, der durch die WM 2022 noch verstärkt wurde. Die 0:3-Niederlage gegen Wales gilt bis heute als eine der bittersten Niederlagen Belgiens, und das Turnier 2022 verschlimmerte diese Enttäuschung nur noch. Sollte Belgien 2026 erneut in der Gruppenphase scheitern – obwohl acht Drittplatzierte weiterkommen –, wäre dies vielleicht das tiefste Versagen der belgischen Fußballgeschichte. Ein solches Ergebnis würde effektiv das Ende der Ära Garcia bedeuten, eine Aussicht, die der Verband nur ungern in Betracht zieht. Sollte Belgien gegen Neuseeland gewinnen, bleiben die Chancen auf das Weiterkommen im Turnier noch intakt.

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