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Englands Fitness-Offensive treibt WM-Feldstärke

🇬🇧 vor 2 Stunden

Das Frauen-Cricketteam Englands beginnt nun, die Früchte eines neuen Fitnessprogramms bei der T20-Weltmeisterschaft 2024 zu ernten. Mit einer Fangquote von 52 % und einer strafferen Feldspielweise gegen die West Indies im Lord’s-Stadion am Mittwoch zeigten sie eine deutliche Verbesserung.

Trainerin Charlotte Edwards führte nach ihrem Amtsantritt im April Mindeststandards für die Fitness der englischen Spielerinnen ein. Diese Standards, die Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer bewerten, sind individuell auf den Körpertyp und die Rolle jeder Spielerin zugeschnitten. Der Wechsel wurde durch die Kritik der ehemaligen Spin-Bowlerin Alex Hartley an den früheren Fitnesslevels angestoßen. Die 16:0-Niederlage Englands in der Ashes-Serie 2024/25 unterstrich die Notwendigkeit solcher Veränderungen.

Alice Capsey sagte: „Wir haben in puncto Fitness und Feldspiel einen riesigen Sprung gemacht“, und betonte die jüngsten Fortschritte des Teams. Sie fügte hinzu, dass die Medien lange über Englands Defizite gesprochen hätten, die Mannschaft nun aber langsam die Vorteile erkenne.

Allrounderin Dani Gibson, Spitzname Gibbo, glänzte mit mehreren spektakulären Rettungen am Spielfeldrand und beeindruckenden Fängen. „Feldspiel scheint gerade richtig Spaß zu machen“, so Capsey und verwies auf die lächelnden Gesichter und das gestiegene Selbstvertrauen im Team.

England hat sich bereits vor dem Spiel gegen Neuseeland am Samstag im Oval einen Platz im Halbfinale gesichert, doch ein Sieg würde den Gruppensieg bedeuten und wahrscheinlich ein frühes Aufeinandertreffen mit Australien verhindern. Kapitänin Nat Sciver-Brunt ist zwar noch wegen einer Wadenverletzung außer Gefecht, absolvierte aber am Freitag ein 30-minütiges Batting-Training ohne Einschränkungen. Das Team hofft, dass ihre Genesung weiter voranschreitet, um für das kommende Spiel gerüstet zu sein.

Die Titelverteidigerinnen aus Neuseeland müssen ihr Spiel gewinnen und auf andere Ergebnisse hoffen, um weiterzukommen. Eine Niederlage würde das Aus für sie bedeuten. Sollte Neuseeland die Qualifikation verpassen, wäre es der letzte internationale Auftritt für drei Legenden der White Ferns: Suzie Bates, Lea Tahuhu und Sophie Devine.

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