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WM

Frankreichs WM-Helden und Pleiten in der Vorrunde 2026

🇩🇪 vor 2 Stunden

Frankreich beendete die Gruppenphase der WM 2026 am Freitagabend mit einem 4:1-Sieg über Norwegen und markierte damit offenbar die erfolgreichste Gruppenphase in der Geschichte des Landes. Kapitän Kylian Mbappé steuerte vier Tore und zwei Vorlagen bei und festigte damit seine Rolle als entscheidendster französischer Spieler des Turniers. Mbappé ist nun der zweitbeste Torschütze in der WM-Geschichte und jagt weiterhin Lionel Messi.

Nach einem vorsichtigen Start gegen den Senegal löschte Ousmane Dembélé alle Zweifel mit einer Glanzleistung gegen Norwegen, bei der er das zweit-schnellste Hattrick der WM-Geschichte erzielte. Sein Selbstvertrauen wuchs mit einem Tor gegen den Irak, sodass seine Leistung die beste seiner Karriere für Frankreich darstellte.

Michael Olise, der Mittelfeldspieler des FC Bayern München, hat bereits drei Vorlagen beigesteuert und zeigt eine hochfrequente Verbindung mit Mbappé. Dayot Upamecano, ebenfalls vom FC Bayern, führt die Abwehr an, glänzt im Aufbau und in Zweikämpfen nach einer herausragenden Saison beim deutschen Verein.

Das Mittelfeld-Trio aus Adrien Rabiot, Aurélien Tchouaméni und Manu Koné rotierte nahtlos, sodass das Team jede mögliche Kombination einsetzen und sowohl im Gegenpressing Druck ausüben als auch effektiv am Ball bleiben konnte.

Théo Hernandez, der ehemalige Linksverteidiger von AC Mailand, war gegen Norwegen durch ein verschuldetes Elfmeter und gegen den Senegal, als er von Ibrahim Mbaye ausgetrickst wurde, fehleranfällig, während Lucas Digne die zuverlässigere Option auf der linken Abwehrseite darstellt. Jules Koundé zeigte die schwächste französische Leistung, kämpfte physisch nach einer schmerzhaften ersten Halbzeit gegen den Senegal und spiegelte damit eine von Verletzungen geprägte Saison bei Barcelona wider.

Rayan Cherki blieb auf die Rolle des Luxus-Ersatzspielers beschränkt, mit Kurzeinsätzen, die eher frustrierend als beeindruckend wirkten. Désiré Doué verliert im Kampf um Spielminuten gegen Bradley Barcola, der prägnanter und effizienter agiert hat; Doué, ein ehemaliger Lyon-Spieler, besitzt jedoch nach wie vor das Potenzial, noch einflussreicher zu werden.

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