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WM

Keeper Musleras Patzer bringt Gruppe H durcheinander – Kap Verde steht im Achtelfinale

vor 1 Stunde
Spanien sicherte sich am Freitagabend, den 26. Juni 2026, einen 1:0-Sieg über Uruguay, nachdem Torhüter Fernando Muslera den Schuss von Alex Baena in der 42. Minute nicht halten konnte. Der Ball prallte ins Netz und besiegelte den Sieg für Spanien sowie den Einzug von Kap Verde in die K.-o.-Phase. Uruguays Trainer Marcelo Bielsa sah in dem Fehler einen hohen Preis und wechselte Muslera zur Halbzeit gegen Sergio Rochet aus. Die Einwechslung erfolgte nach dem entscheidenden Vorfall in der 42. Minute. Auch Federico Valverde wurde früh ausgewechselt und verließ in der 58. Minute das Feld. Der Real-Madrid-Star hatte wenig Einfluss, da Uruguay kaum Torchancen herausspielte. Am Ende der Gruppenphase stand Spanien mit sieben Punkten an der Spitze, gefolgt von Kap Verde mit drei, Uruguay mit zwei und Saudi-Arabien mit einem Punkt. Die Punkteverteilung spiegelte Spaniens Sieg, das Remis von Kap Verde und die Niederlage Uruguays wider. Bereits in der Gruppenphase hatte Spanien am 15. Juni 0:0 gegen Kap Verde gespielt und am 21. Juni Saudi-Arabien mit 4:0 besiegt. Uruguay hatte am 15. Juni Saudi-Arabien 1:1 gehalten und am 21. Juni 2:2 gegen Kap Verde gespielt, bevor es am 26. Juni zu einem 0:0 gegen Saudi-Arabien kam. Kap Verdes nächstes Spiel führt sie am 3. Juli um 18 Uhr ET in Miami gegen Argentinien, wo sie auf Lionel Messi und die amtierenden Weltmeister treffen werden. Spanien wird seinen Viertelfinal-Gegner am 2. Juli in Los Angeles erfahren, wobei entweder Österreich oder Algerien aus Gruppe J kommen könnten – bei einem Gleichstand würde Österreich den Platz erhalten und Algerien auf die Schweiz treffen. Uruguays Turnier endete auf dem dritten Platz, gemeinsam mit anderen Teams auf drei Punkten, die damit die acht verfügbaren Drittplatzierten-Slots verpassten. Das Turnierformat lässt keine weitere Chance auf Revanche zu. Spanien geht als einer der Top-Favoriten auf den Titel in die K.-o.-Phase – nur hinter Frankreich – und unterstreicht damit seinen Status als ernsthafter Titelanwärter, trotz einer eher durchwachsenen Gruppenphase.

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