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WM

Steiners WM-Äußerung schürt Rassismus-Kontroverse

🇩🇪 vor 2 Stunden
Während Deutschlands 2:1-Niederlage gegen Ecuador in der WM-Vorrunde bezeichnete der ehemalige deutsche Nationalspieler Bastian Schweinsteiger, der als Analyst für die ARD arbeitete, den ivorischen Fußball als „manchmal unorthodox, wild und wenig taktisch“ – eine Aussage, die der ivorische Trainer Emerson Faé als rassistisch einordnen könnte. Deutschland ging mit drei Siegen und sechs Punkten in die Gruppe E, bevor die Niederlage gegen Ecuador eintrat. Das Team hatte bereits aus drei Spielen sechs Punkte geholt. Die vorherigen Gruppenspiele der Deutschen endeten mit einem 7:1-Sieg über Curaçao und einem 2:1 gegen die Elfenbeinküste. Diese Ergebnisse brachten sie in eine starke Position vor dem Aufeinandertreffen mit Ecuador. Ecuador drehte ein 0:1-Rückstand und gewann mit 2:1, wodurch sie zu den besten Gruppendritten zählten und ins Weiterkommen. Ihr Comeback unterstrich die enge Konkurrenz in der Gruppe. In der Nachspielanalyse beschrieb der Ex-Mittelfeldspieler Bastian Schweinsteiger den ivorischen Fußball als „manchmal unorthodox, wild und wenig taktisch“. Diese Äußerungen fielen im Zusammenhang mit dem 2:0-Sieg der Elfenbeinküste gegen Curaçao. Der ivorische Trainer Emerson Faé reagierte darauf, dass eine solche Wortwahl als rassistisch bezeichnet werden könnte. Er sagte, es sei seltsam, dass jemand, der den Fußball so gut kenne, so spreche. Er zitierte: „Wenn man Fußball so gut kennt wie er, ist es seltsam, dass er so redet. Das könnte man rassistisch nennen, wenn man es beim Namen nennt.“ Faé fügte hinzu, dass er Schweinsteiger als Spieler immer bewundert habe. Schweinsteiger brachte es auf 124 Länderspiele für Deutschland, gewann die WM 2014 und spielte für Bayern München und Manchester United. Faé vermutete, Schweinsteiger wolle damit gezielt Kontroversen schüren, und sagte: „Wenn er das denkt, ist das gut für ihn.“ Er schloss mit den Worten, sein Team werde die Bemerkungen ignorieren und sich auf die Zukunft konzentrieren.

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