WM
Atlético Madrid stop Julián Álvarez zu Barcelona
Atlético Madrid hat kategorisch abgelehnt, den 26-jährigen argentinischen Stürmer Julián Álvarez in diesem Sommer an Barcelona oder Real Madrid zu verkaufen, obwohl er einen offiziellen Transferantrag gestellt hat. Der einzige theoretische Ausweg wäre die Aktivierung seiner 500-Millionen-Euro-Freigabeklausel, die der Verein als unerreichbar einstuft.
Atlético Madrid erklärte, dass sie nicht beabsichtigen, einen Verkauf an Barcelona oder Real Madrid zu verhandeln, und bestehen darauf, dass Álvarez unter keinen Umständen zu einem dieser Rivalen wechseln wird. Die Position des Vereins gilt gleichermaßen für beide spanischen Topclubs.
Der Verein hat mit einer FIFA-Beschwerde über Barcelonas angeblichen Kontakt zu Álvarez’ Beratern gedroht, eine Drohung, die bisher nicht zurückgenommen wurde. Atléticos neueste Stellungnahme erweitert die mögliche Klage auch auf Real Madrid.
Die 500-Millionen-Euro-Freigabeklausel dient als rechtliches Hindernis und klare Botschaft, eher als realistische kommerzielle Offerte. Álvarez’ Vertrag läuft bis 2030, was Atlético eine solide rechtliche Grundlage gibt.
Laut COPE sollen Arsenal und Paris Saint-Germain Interesse zeigen, und Atlético hat eine Tausch-Plus-Bargeld-Struktur mit Arsenal als alternative Exit-Strategie geprüft. Diese Option würde Álvarez abgeben, ohne einen direkten Ligakonkurrenten zu stärken.
COPE geht davon aus, dass Álvarez unter der aktuellen Pattsituation kaum noch für Atlético auflaufen wird. Die nächste Entwicklung könnte eine formelle FIFA-Klage sein, die Barcelona möglicherweise zum Überdenken seiner Pläne zwingt.