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WM

Grêmios Wagnis mit Viery bringt 15-Mio.-Deal mit Fiorentina

vor 3 Stunden

Der 21-jährige Innenverteidiger Viery hat sich bei Grêmio von einem entbehrlichen Spieler zu einem Transfer für 15 Millionen Euro zu Fiorentina entwickelt – nach nur sechs Monaten als Stammspieler. Der Deal hat einen Wert von rund 100 Millionen Reais. Der Brasilianer, der Anfang 2026 einen Wendepunkt erlebte, erkämpfte sich einen Stammplatz und zog damit das Interesse aus dem Ausland auf sich.

Zum Ende der Saison 2025 stand Viery auf der Liste der abzugebenden Spieler bei Grêmio. In diesem Jahr kam er nur auf 12 Einsätze, häufig als Linksverteidiger eingesetzt, und der Verein lehnte ein Angebot von Al Sharjah ab, während gleichzeitig ein Drittligist aus Europa blockiert wurde.

Mit der Ankunft von Trainer Luís Castro Anfang 2026 änderte sich Vierys Schicksal, da der Coach schnell das wirtschaftliche Potenzial des Spielers überzeugte. Castros Einschätzung führte zu einer Umstrukturierung im Fußballbereich des Vereins.

Der Vizepräsident für Fußball, Antônio Dutra Junior, und der Sportdirektor Paulo Pelaipe setzten die Empfehlung des Trainers um, verlängerten Vierys Vertrag bis Ende 2029 und erhöhten sein Gehalt auf 80.000 Reais pro Monat. Der vorherige Vertrag war bis Mitte 2027 datiert. In derselben Phase lehnte Pelaipe auch ein Leihgesuch von Botafogo ab.

Mit dem neuen Vertrag kehrte Viery in seine angestammte Rolle als Innenverteidiger zurück und bildete mit dem ebenfalls aus der Akademie stammenden Gustavo Martins ein Duo. Die beiden bildeten die Abwehr, die den Gauchão-Titel holte. Viery bestritt 27 Spiele in der Saison 2026, steuerte zwei Tore und eine Vorlage bei und kam so auf insgesamt 39 Erstligaeinsätze für Grêmio.

Grêmio schloss den Wechsel Vierys zu Fiorentina für eine feste Ablösesumme von 15 Millionen Euro (ca. 88,5 Millionen Reais) plus zwei Millionen Euro (ca. 11,8 Millionen Reais) an leistungsabhängigen Boni ab. Der brasilianische Verein behielt 100 Prozent der Ablöse und sicherte sich eine zukünftige Weiterverkaufsklausel.

Die Transaktion half Grêmio, sein jährliches Budgetziel zu erreichen. Sie zählt zu den bedeutendsten Abgängen dieser Saison für den Klub aus Rio Grande do Sul.

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