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WM

Rodris Spanien marschiert weiter, Uruguay scheitert in Guadalajara

vor 2 Stunden

Spanien sicherte sich den ersten Platz in Gruppe H mit einem 1:0-Sieg über Uruguay in Guadalajara am Freitagabend und qualifizierte sich damit für die K.-o.-Phase der Weltmeisterschaft. Das einzige Tor des Spiels fiel kurz vor der Halbzeit, als Alex Baena nach einem Fehlgriff des Torhüters Fernando Muslera, der einen Schuss aus dem Strafraum nicht halten konnte, zum Zug kam.

Luis de la Fuentes Mannschaft dominierte zwar den Ballbesitz, doch Uruguays disziplinierte Defensive ließ kaum klare Torchancen zu. Der erfahrene Muslera wurde zur Halbzeit durch Bielsa ersetzt – eine Veränderung, die mit einer Steigerung Uruguays einherging. Nicolás de la Cruz zwang Unai Simón zu einer wichtigen Parade, während Ferran Torres eine glasklare Eins-gegen-Eins-Situation vergab und den Ball über das Tor schoss.

In der Schlussphase kam es zu einem dramatischen Moment, als Agustín Canobbio nach einem hitzigen Zweikampf die Rote Karte sah. Baena, der nach seinem ersten WM-Tor sprach, bezeichnete den Moment als einen der glücklichsten seiner Karriere. Uruguays Niederlage bedeutete das vorzeitige Aus für sie mit nur zwei Punkten, während Kap Verdes 0:0-Unentschieden in einer anderen Partie ihren historischen Einzug in die K.-o.-Runde sicherte.

Rodri spielte die vollen 90 Minuten gegen Uruguay und steuerte mit sechs Balleroberungen und fünf Tacklings zur Defensive bei. Offensiv blieb er jedoch wirkungslos: Kein Tor, keine Vorlage, keine erwartete Vorlage (xA 0,03), nur ein erfolgreiches Dribbling und null Berührungen im gegnerischen Strafraum. Der Mittelfeldspieler vollendete 100 von 106 Pässen (94%), wurde aber zweimal enteignet und gewann nur 36% der Boden-Duelle.

Fabrizio Romano wies darauf hin, dass die Vertragsgespräche zwischen Manchester City und Rodri während der WM-Kampagne Spaniens pausiert wurden. Diese Pause spiegelt die Unsicherheit über Rodris unmittelbar Zukunft wider, da sein aktueller Vertrag bei City 2026 ausläuft.

Spaniens Weiterkommen als Gruppensieger der Gruppe H bereitet den Weg für ein K.-o.-Duell, während Uruguays Ausscheiden das Ende ihrer WM-Kampagne bedeutet. Kap Verdes historisches Remis sicherte ihnen den Einzug in die nächste Runde – entgegen aller Vor-Turnier-Erwartungen.

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