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WM 2026: Sechs Nationen weiter – Argentinien wartet auf Romero-Fitnesscheck
Argentinien muss vor dem entscheidenden 2:0-Sieg über Österreich am Dienstag kritisch auf die Fitness von Verteidiger Cristian Romero warten, der sich bei einer Kollision mit Brian Brobbey von die Oranje und Sunderland im April dieselbe Knieverletzung zuzog, die ihn bereits zwei Monate bei Tottenham Hotspur ausfallen ließ. Aktuelle Quellen aus Argentinien befürchten nun, dass seine WM bereits vorbei sein könnte. Das Team plant, ihn gegen Jordanien zu schonen, bevor ein mögliches Comeback in der K.-o.-Runde folgen könnte.
Sechs Nationen haben bereits ihr Ticket für die nächste Runde der von Kanada, den USA und Mexiko gemeinsam ausgetragenen WM gesichert, darunter die Gastgeber USA und Mexiko sowie Deutschland, Frankreich, Norwegen und Argentinien. Norwegen und Frankreich treffen in ihrem letzten Gruppenspiel aufeinander, um den Gruppensieger zu ermitteln, während die anderen vier Teams ihre K.-o.-Gegner bereits kennen: Argentinien trifft auf einen Gruppenzweiten, während Deutschland, Frankreich und die USA auf ein noch unbekanntes drittplatziertes Team warten.
Norwegens Erling Haaland erzielte zwei Tore beim 3:2-Sieg über den Senegal und sicherte damit den Einzug in die K.-o.-Phase. Am Freitag um 21:00 Uhr MEZ trifft sein Team auf Frankreich, um den Gruppensieg in Gruppe I zu entscheiden. Haaland spielte die Bedeutung des Spiels herunter und sagte: „Das ist mir egal. Die Franzosen werden uns ohnehin schlagen. Wahrscheinlich gewinnen sie sogar das ganze Turnier.“
Wetterbedingungen sorgten am Montag in den USA für Spielunterbrechungen: Frankreichs Partie gegen den Irak in Philadelphia wurde zur Halbzeit wegen herannahender Stürme abgebrochen, während Spanien das Training in Chattanooga, Tennessee, aufgrund extremer Wetterbedingungen absagte. Frankreich hatte zuvor Saudi-Arabien mit 4:0 in ihrem zweiten Gruppenspiel besiegt.
Argentiniens Lionel Messi schrieb bei dem 2:0 gegen Österreich Geschichte, wobei Bilder eine 100-jährige Fanin zeigten, die im Stadion vor Rührung in Tränen ausbrach und das Spiel als eine einzige argentinische Feier beschrieb. Gleichzeitig musste Senegals Torhüter Édouard Mendy nach einer Stunde gegen Norwegen wegen eines Verdachts auf einen Außenbandriss ausgewechselt werden, was seine Teilnahme am letzten Gruppenspiel gegen den Irak fraglich macht.
Belgien hingegen kommt mit nur zwei Punkten aus zwei Spielen nach einem Remis gegen Ägypten nur langsam in Schwung und muss gegen Neuseeland um das Weiterkommen bangen. Der ehemalige US-Nationalspieler Marcelo Balboa kritisierte Belgiens Leistung scharf: „Das war einfach nur schwach. Es gab keine Kreativität, kein Spielaufbau, kein gutes Zuspiel, sie konnten nicht aufs Tor schießen. Es tut weh, sie so zu sehen, besonders nach dem, was wir vor ein paar Monaten gegen die USA erlebt haben.“
Irans Spiel gegen die USA wurde zur Plattform für politische Äußerungen, als iranische Fans die vor 1979 verwendete Löwen-und-Sonnen-Flagge zeigten und Slogans wie „Freiheit für den Iran“ skandierten – trotz FIFAs Versuchen, solche Symbole zu verbieten. Das Spiel verlief ohne Zwischenfälle, doch die Atmosphäre war von Protest geprägt.
Deutschlands Nico Schlotterbeck fällt nach einer Außenbandverletzung in der ersten Halbzeit des 6:0-Siegs über die Elfenbeinküste für die WM aus. Antonio Rüdiger wird ihn ersetzen. Schlotterbeck wird mindestens zwei Monate ausfallen.
Frankreich sicherte sich mit einem 3:0 gegen den Irak den Einzug in die K.-o.-Runde, auch wenn das Spiel in Philadelphia aufgrund von Stürmen über zwei Stunden unterbrochen wurde. Norwegens 3:2-Erfolg über den Senegal, bei dem Haaland zweimal traf, besiegelte ebenfalls die Qualifikation.