WM
Argentinien bleibt in WM-Partie gegen Österreich ohne weiße Weste
Argentinien qualifizierte sich am Montagabend mit einem 2:0-Sieg gegen Österreich für das Achtelfinale der FIFA-WM 2026. Lionel Messi traf doppelt und wurde damit zum alleinigen Rekordtorschützen der WM-Geschichte mit nun 13 Toren. Die Albiceleste sicherten sich vor dem letzten Gruppenspieltag den Gruppensieg.
Im Spiel gab es zwei hochumstrittene Vorfälle, die von den Schiedsrichtern nicht geahndet wurden. Messi beging im Gruppenspiel gegen Algerien einen groben Foul an Mandi, indem er seinen Fuß mit voller Wucht auf das Schienbein des Algeriers stampfte. Trotz massiver Forderungen nach einer roten Karte blieb die Entscheidung aus. Der Vorfall verbreitete sich rasant in sozialen Medien, wo Fans die fehlende VAR-Intervention kritisierten.
Lautaro Martínez lieferte eine gefährliche Attacke auf Österreichs Konrad Laimer, der sich dabei verletzte. Auch hier gab es keine Karte, und als Laimer den Schiedsrichter auf die Situation aufmerksam machen wollte, wurde er ohne Anhörung vom Platz verwiesen. Beobachter beschrieben die Reaktion des Schiedsrichters als abweisend und warfen den Offiziellen vor, unnötige Nachsichtigkeit gezeigt zu haben.
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Kritiker verweisen auf ein Muster von für Argentinien vorteilhaften Entscheidungen, darunter umstrittene Strafstöße während ihres WM-Triumphs 2022. Die Viertelfinalbegegnung gegen die Niederlande wurde erneut in Debatten heraufbeschworen, in der Messi den Ball mit der Hand berührte, ohne eine zweite Gelbe Karte zu erhalten. Diese Vorfälle nähren die Wahrnehmung von Ungerechtigkeit, obwohl Argentiniens Klasse unbestritten bleibt. Belgien liegt derzeit auf dem zweiten Platz ihrer Gruppe und würde im Achtelfinale auf Australien treffen, falls sie sich qualifizieren. Ein mögliches Duell mit Argentinien in der nächsten Runde steht bevor – ein Spiel, das als deutlich kompetitiver eingeschätzt wird als die bisherigen Partien.