WM
City sichert sich Elliot Anderson
Manchester City haben sich mit Nottingham Forest auf den 23-jährigen englischen Mittelfeldspieler Elliot Anderson geeinigt. Der Spieler darf bereits zu einer medizinischen Untersuchung anreisen, während die Vertragsdetails noch finalisiert werden. Anderson befindet sich derzeit im Kader der englischen Nationalmannschaft für die WM 2026 in den USA.
Laut David Ornstein wurde Anderson „die Erlaubnis erteilt, zu einer medizinischen Untersuchung zu reisen, wobei der Deal noch von den persönlichen Vertragsbedingungen abhängt“. Forest soll eine Ablösesumme gefordert haben, die höher ist als die 165 Millionen Dollar, die Newcastle für Alexander Isak an Liverpool gezahlt hat. Zuvor hatte Manchester City ein Angebot in Höhe von 158 Millionen Dollar für Anderson abgelehnt, was bedeutet, dass Forest nach seinem Kauf für 46 Millionen Dollar im Jahr 2023 dank der Financial-Fair-Play-Regeln einen Gewinn erzielen könnte.
Anderson bestritt in der vergangenen Saison alle 38 Premier-League-Spiele für Nottingham Forest. Er war einer von nur sieben Spielern, die mehr als 2.000 offene Pässe in offenen Spielsituationen spielten. Seine Konstanz trug zu einer hohen Arbeitsleistung über die gesamte Saison bei.
In der Statistik der erfolgreichen Pässe im letzten Drittel belegte Anderson den sechsten Platz – nur Bernardo Silva war in dieser Kategorie noch besser. Silvas Präsenz unterstreicht die Qualität der Mittelfeldtalente, in die Anderson nun stößt. Die Zahl unterstreicht zudem Andersons kreativen Output.
Defensiv war Anderson mit 306 eroberten Ballbesitz die viertbeste Lösung in der Liga. Damit lag er fast 100 Balleroberungen vor dem zweitplatzierten Andre. Zudem gewann er die meisten Boden-Duelle in der Premier League.
Die Daten zeichnen das Bild eines vollständigen, fast fertigen Spielers, der möglicherweise noch neue Fähigkeiten entwickeln kann. Dieses Profil rechtfertigt die erwartete hohe Ablösesumme – einige vergleichen seine Entwicklung sogar mit der eines zukünftigen Declan Rice. Alle Statistiken stammen von Opta.