WM
Rüdiger nennt Mourinho „Vater“: Der Spitzname hinter der Verbindung
Abwehrspieler Antonio Rudiger vom Real Madrid verriet den Spitznamen, den er für den neuen Trainer Jose Mourinho verwendet – der portugiesische Taktiker wird von Rudiger „Vater“ genannt. Diese Äußerung folgte nach Rudigers 90-minütiger Einsatzzeit bei der 2:1-Niederlage Deutschlands gegen Ecuador im WM-Vorrundenspiel.
Nico Schlotterbecks Verletzung rückte Rudiger ins Rampenlicht der deutschen Nationalmannschaft bei der FIFA-WM. Rudigers voller Einsatz gegen Ecuador war sein erstes Spiel in der Startelf während des Turniers.
Trotz der Niederlage sicherte sich Deutschland den Gruppensieg. Die Gruppenersten ziehen mit einem relativ günstigen Los in die K.-o.-Phase ein.
Ecuador stürmt in letzter Minute gegen Deutschland in MetLife Stadium
In einem Interview mit DAZN, veröffentlicht über Mundo Deportivo, sagte Rudiger: „Aufgeregt wegen Mourinho? Denkt erstmal an die WM, dann gehe ich mit meinem Vater.“ Das Zitat unterstreicht die persönliche Bezeichnung, die er für Mourinho verwendet. Rudiger und Mourinho haben nie zusammen gearbeitet, da sie beruflich noch nicht aufeinandertrafen. Mourinho identifizierte Rudiger bereits 2013 als Ziel, als der deutsche Innenverteidiger bei VfB Stuttgart spielte und von Chelsea gescoutet wurde. Mourinho wurde 2015 bei Chelsea entlassen, und Rudiger wechselte erst 2017 zum Londoner Verein – eine Zusammenarbeit kam somit nicht zustande. Mourinho versuchte zudem 2016, Rudiger für Manchester United zu verpflichten, und Rudigers zweijährige Zeit bei AS Rom von 2015 bis 2017 endete, bevor Mourinho zum italienischen Verein stieß. Ein Foto von Alex Livesey (Getty Images) zeigt den zeitlichen Ablauf von Rudigers Zeit bei Roma und Mourinhos späterer Verpflichtung. Ein weiteres Bild von Rudiger im Trikot von Real Madrid stammt von Justin Setterfield (Getty Images).